Lambrusco
War der Lambrusco hierzulande als klebrig-süßes Getränk mit Kohlensäure bekannt, so muss man seine Ansichten über diesen Wein schnell korrigieren, wenn man in der Emilia Romagna einen guten, inländischen Tropfen davon kostet.
Schon im Mittelalter war diese Rebsorte (genauso wie beim Prosecco wird auch der Lambrusco von einer gleichnamigen Traubensorte gekeltert) bekannt und beliebt. Heute wird diese Traube reinsortig, aber auch Sortenvermischt, in der Provinz Reggio zu weißen, roten und „rosato„ Lambrusco gekeltert.
Der bei uns bekannteste Lambrusco ist der „Lambrusco di Sorbara“. Von Ausnahmen abgesehen muss man diesen Wein jung trinken, denn er verträgt keine lange Lagerung. Und wenn Sie dann zu jungem Parmesan, über den ein paar Tropfen Balsamico geträufelt wurden, noch ein Glas Lambrusco trinken, werden Sie sicher nicht so schnell wieder die Emilia Romagna verlassen!




