Cazzano di Tramigna
Im Tramigna-Tal, das seinen Namen von der Beschaffenheit des Bodens hat. Bewohnt seit frühgeschichtlicher Zeit, dann erschienen die Gallier und es ließen sich römische Familien nieder.
Von 1239 bis 1796 siedeln sich die Benediktinermönche, die Herren von Illasi, die Pompei an. In der Geschichte gibt es auch Taten von Napoleon und nationale Begebnisse mit der Unterwerfung von Venetien unter Österreich und der nachfolgenden Befreiung im Jahr 1866.
Olivenöl vom Gardasee
Wenn Sie sich für die Herstellung von kaltgepresstem Olivenöl (Extra Vergine)[www.marchen-immobilien.info/articles/2009/09/13/olivenol-vom-gardasee] interessieren, oder nichts gegen eine Wein-oder Grappaprobe (Grappa=Schnaps aus dem Weintrester) haben und vielleicht auch ÖL, Wein oder andere kulinarische Spezialitäten der Region, wie z.B. eingelegte Früchte, Pilze, Gemüsepasten oder Honig erstehen wollen, sollten Sie einen Besuch der Genossenschaft der Olivenbesitzer (Cooperativa Agricola Possidenti Oliveti) in der Via Campaldo 2 in Limone nicht versäumen.
Sie können bei der Produktion von Olivenöl zusehen und die Ausstellung beusuchen.
Limone
Erste Assoziation beim Hören des Ortsnamens ist bei den meisten die saure, grüngelbe Zitrone. Und tatsächlich wird man an allen Ecken der romantischen Altstadt von der Zitrusfrucht verfolgt, die einem von diversen Souvenirs, T-Shirts und Badetüchern entgegenleuchten. Zwar hat der Ortsname gar nichts mit der Frucht zu tun, sondern geht auf das lateinische limes (Grenze) zurück, aber das sonnengelbe Zitronen-Image lässt sich eben hervorragend vermarkten.
Limone sul Garda
Limone hatte früher zwar die ausgedehntesten Zitronenhaine der gesamten Gardaseeregion, doch seinen ausgezeichneten Ruf hat der Ort nicht den Früchten zu verdanken, sondern vielmehr seiner pittoresken Altstadt und der einzigartigen Lage am See.
Moniga del Garda
Ein paar Hundert Häuser, die sich einen Hang zu einem mittelalterlichen Kastell hochziehen, ein winziges Dorf, das sich in den Mauern jener Burg eingenistet hat und ein Hafen am Südwestufer des Gardasees, das ist der kleine Luftkurort Moniga del Garda.
Wie ist der Gardasee entstanden?
Die Entstehung der alpinen Region erfolgte aufgrund starker Verwerfungen als Teil eines uralten Bruchsystems in der Erdoberfläche, das sich bis in die Zeit des Perm vor rund 250 Millionen Jahren zurückverfolgen lässt.
Als sich vor rund 60 Millionen Jahren die afrikanische Kontinentalplatte zu schieben begann, kam es in dem dazwschenliegenden Meer im Paleozän vor etwa 35 Millionen Jahren zum Auftauchen erster Landmassen aus dem Meer, deren Ablagerungen gestaucht und gehoben wurden.
So hat beispielsweise eine Verwerfung an der Ostküste des Gardasees die Gesteinsmassen Tausende von Metern vertikal gegeneinander verschoben, was man vom 2087 m hohen Monte Altissimo aus in der Nähe von Malcsine beobachten kann. Tiefgreifende Störungszonen durchziehen deshalb bis heute die gesamten Südalpen und sind Ursache für ab und zu auftretenden Erdbeben. Die wir riesige Hobel wirkenden Erosionkräfte verändern dann die Landschaft weiter.



