Lazise
Die Altstadt weist noch immer viele Bauwerke mittelalterlichen Ursprungs auf. Das Stadtbild wird von den im 14. Jahrhundert durch die Scaliger errichteten Stadtmauern und von der Burg beherrscht.
Marktplatz - Piazza Vittorio Emanuele
Lazise besitzt zahlreiche malerische Ecken wie die Piazza Vittorio Emanuele und den kleinen Hafen, in dem noch heute Fischerboote liegen. Die Häuser und Bogengänge um den Hafen herum sowie die charakteristischen Gassen der Altstadt beherbergen zahlreiche Bars, Restaurants und Geschäfte.
Durch drei große Stadttore gelangt man in das Innere der historischen, autofreien Altstadt. Zum einen über den Eingang, der direkt an der verkehrsträchtigen Straße namens Via Gardesana liegt und auch als Haupteingang gilt, zum anderen über die Rosenheimstrasse (Via Rosenheim), die aufgrund der Partnerstadt Rosenheim so bezeichnet wurde, und schließlich zuletzt über die Straße namens Via Bastia.
Heute konzentriert sich das wirtschaftliche Leben auf den Tourismus, der aus Lazise eines der begehrtesten Ziele der “Oliven-Riviera” gemacht hat. Überwiegend wird es von den deutschen Touristen als beliebtes Urlaubsziel besucht.
Geomorphologie-Venetien(Veneto):
Die Alpenzone mit den Dolomiten (höchster Berg ist die Marmolata, 3.343 m ü. M.) Die venetischen Voralpen Eine weitreichende Hügellandschaft (Euganeische Hügel, Colli Berici, Colli Asolani und Montello-Gebiet) Eine große Ebene, die Poebene, die von zahlreichen Flüssen durchflossen wird: Po, Etsch, Brenta, Piave, Sile, Livenza Die Ostküste des größten italienischen Sees, des Gardasees; Die 150 km lange Adriaküste, wo sich zahlreiche Lagunen erstrecken
Veneto - Venetien - Geografie
Mit 18.378 km² ist das Veneto (Venetien) die flächenmäßig achtgrößte Region Italiens und rangiert mit seinen über 4,9 Millionen Einwohnern an fünfter Stelle.
Die Region grenzt im Osten an Friaul-Julisch Venetien, im Westen an Trentino-Südtirol und die Lombardei, im Süden an die Emilia-Romagna. Der Nordzipfel Venetiens grenzt an Österreich.
Nördlichster Punkt der Region ist die „Cima Vanscùro“ an der österreichischen Grenze, südlichster Punkt ist die „Punta di Goro“, am Delta des Po.
Piazza delle Erbe
Auf der Piazza delle Erbe, Marktplatz und Versammlungsort der mittelalterlichen Stadtrepublik, findet man viele historische Fassaden. An der dem Durchgang zur Piazza dei Signori gegenüberliegenden Schmalseite des Platzes stehen der wuchtige, an römische Barockbauten erinnernde Palazzo Maffei von 1668 und der mittelalterliche Uhrturm Torre del Gardello aus dem 14. Jahrhundert. Davor ragt eine Marmorsäule mit dem geflügelten Markuslöwen empor. Die mittelalterlichen Bürgerhäuser der Casa dei Mazzanti mit ihren Fresken begrenzen den Platz nach Osten. Im Zentrum thront über einem antiken Brunnenbecken die schon bald nach der Errichtung im 14. Jahrhundert zum Symbol der Stadt gekürte “Madonna Verona”.
Nur wenige Schritte sind es zum Haus der Julia (Casa di Giulietta) mit dem berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte. Für die Figuren in dem Schauspiel Romeo und Julia von Shakespeare gab es keine historischen Vorbilder und auch keinen Balkon der Julia. Angeblich wurde dieser Balkon von den Veronesern als touristische Attraktion gebaut. Was heute als Haus der Julia zur Besichtigung angeboten wird, ist immerhin der Rest eines großen palastartigen Baues, der im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie Capuleti war (Montagues und Capulets). Das immerhin stimmt.
Arco dei Gavi
Vom Ponte Scaligeri in die Stadt kommt man als erstes am Arco dei Gavi vorbei.
Der römische Triumphbogen stammt aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. 1805 rissen die Franzosen das Monument ab. Die Trümmer wurden erst 1932 wiederentdeckt und nach einer Aufrisszeichnung neu zusammengefügt.
Porta dei Borsari
Baudenkmäler aus dem Altertum sind u.a. die ehemaligen Stadttore Porta dei Borsari und Porta dei Leoni sowie die Überreste eines römischen Theaters.
Die dreigeschossige, monumental gestaltete Porta Borsari, sie öffnete sich einst für die Römerstraße Via Postumia, wurde 265 n. Chr. unter Kaiser Gallienus erbaut und ist nach dem Amphitheater das am besten erhaltene römische Monument.
Arena di Verona
Das in das heutige Stadtbild Stadtbild mit einbezogene und gut erhaltene Amphitheater (Arena) wurde wahrscheinlich unter Antoninus um 50 n. Chr. erbaut. Es entstand zur gleichen Zeit wie das Kolosseum in Rom und ist somit eines der frühesten Beispiele für ein von den Römern fortentwickeltes, in Form eines geschlossenen Ovals angelegtes Amphitheater.
Das Bauwerk ist 152 m lang, 123 m breit und hat einen Umfang von 435 m. Die klassisch gegliederte Fassade besteht aus zweigeschossigen Arkadenbögen; man muss sich das Original jedoch mit einer zusätzlichen Außenmauer aus rosafarbenem Marmor vorstellen. Das Innere der Arena besteht aus 45 Sitzreihen, welche 45cm hoch und 45cm tief sind, mit etwa 22.000 Plätzen. Im Sommer finden in der Arena die berühmten Opernfestspiele statt. Arco dei Gavi Porta dei Borsari
Die Arena ist von der Piazza Bra mit dem 1730 angelegten, gepflasterten Listone umgeben. Der breite Bürgersteig mit vielen Restaurants verläuft vor den Fassaden der Palazzi auf der Westseite des Platzes.
Garda - Weihnachten unter Olivenbäumen
Auf der Seepromenade wird die traditionelle Krippe, zusam,men mit dem Weihnachtsmarkt, der Kunstausstellung und vielen weiteren Ereignissen, diesen schönen Ort am Gardasee beleben.
Cazzano di Tramigna
Im Tramigna-Tal, das seinen Namen von der Beschaffenheit des Bodens hat. Bewohnt seit frühgeschichtlicher Zeit, dann erschienen die Gallier und es ließen sich römische Familien nieder.
Von 1239 bis 1796 siedeln sich die Benediktinermönche, die Herren von Illasi, die Pompei an. In der Geschichte gibt es auch Taten von Napoleon und nationale Begebnisse mit der Unterwerfung von Venetien unter Österreich und der nachfolgenden Befreiung im Jahr 1866.
San Vigilio am Gardasee
Der Parco Baia delle Sirene (Bucht der Sirenen) ist immer schon ein Sinnbild der Ruhe. In seiner Mitte liegt, wie ein Schwimmbecken in die reizvolle Landschaft eingebettet, der Wasserspiegel der Bucht.
Von einem schattigen Plätzchen unter majestätischen Olivenbäumen aus kann man über dem Gardasee die herrlichen Sonnenuntergänge bewundern
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