Photovoltaik
Unter Photovoltaik (oder Fotovoltaik) versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 ist sie zur Energieversorgung der meisten Raumflugkörper im Einsatz. Inzwischen wird sie auch auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.
Fotovoltaik - Speicherung der Sonnenenergie
Die solare Einstrahlung unterliegt tages- und jahreszeitlichen Schwankungen von Null bis zum Maximalwert der Bestrahlungsstärke von rund 1000 W/m². Um die notwendige Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten, sind deshalb immer zusätzlich Maßnahmen wie Energiespeicher, Regelungstechnik oder auch Zusatzsysteme wie zum Beispiel ein mit Brennstoff betriebener Heizkessel notwendig.
Gardasee - geografische lage
Etwa 65 m über Meereshöhe, zwischen den Alpen und der Poebene liegt der Gardasee im Norden in der Region Trentino-Südtirol, im Westen in der Lombardei, im Osten in Venetien. Damit teilen sich die drei Provinzen Trentino (Norden), Verona (Osten) und Brescia (Westen) die Verwaltung.
Während das nördliche Ufer des Sees von Zweitausendern der Gardaseeberge wie z. B. dem Monte Baldo umsäumt ist, liegt das südliche Ufer bereits in der Ebene.
Der Gardasee wird hauptsächlich durch den Fluss Sarca gespeist. Dieser fließt am Nordende bei Torbole in den See. Als Mincio verlässt der Fluss bei Peschiera del Garda den Gardasee und fließt später in den Po.
Die größte der Inseln, die sich im See befinden, liegt in der Nähe von Salò: Isola del Garda mit der Villa Borghese. Ca. 2 km südlich davon, ebenfalls in der Bucht von Manerba und San Felice, liegt die Isola San Biagio mit ihrer Nebeninsel „i Conigli“ (Haseninsel). San Biagio ist ein beliebtes Ausflugsziel, das nicht nur mit dem Boot, sondern auch zu Fuß vom Festland (je nach Wasserstand hüfttief oder trockenen Fußes) erreicht werden kann. Eine weitere Insel (Isola di Trimelone) liegt vor Assenza (zwischen Porto di Brenzone und Malcesine), diese ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht betreten werden.
Gardasee
Der Gardasee, italienisch Lago di Garda oder Benaco, ist der größte See Italiens, der größte der oberitalienischen Seen. Sein antiker Name lautete von etwa 200 v. Chr. bis 800 n. Chr. lacus benacus. Der Name soll von einer alten Gottheit namens Benacus abstammen. Der Gardasee wurde durch den Etschgletscher in der vergangenen Eiszeit geformt, dessen Spuren man noch heute verfolgen kann. Erste Besiedlungen des Seeufers datieren um das Jahr 2000 v. Chr.
Toskana - Zeitalter der Stadtrepubliken
Die florentinische Republik erobert im 15. Jahrhundert wichtige toskanische Städte und wurde innerhalb der Toskana und Italiens immer dominanter. Florenz wurde in der großen Schlacht von Montaperti (1260) von Siena besiegt, ohne dass Florenz dabei dauerhaften Schaden erlitt. Siena verlor seine Selbstständigkeit erst wieder im 16. Jahrhundert und wurde an das Herzogtum bzw. Großherzogtum Toskana angeschlossen. Lucca blieb noch bis über die Napoleon-Herrschaft hinaus unabhängig von der Toskana.
Landschaften der Toskana
Die bekanntesten und beliebtesten Landschaften der Toskana sind u.a.:
die Maremma im Süden, das Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena sowie die Etruskische Riviera, die sich von Livorno bis nach Piombino entlang der Toskanischen Küste erstreckt. Im Norden wird die Toskana durch den Appennin, dessen Höhenzüge als Apuanische Alpen eine Höhe von knapp 2000 Metern und im Appennino Tosco-Emiliano von über 2000 Metern erreichen, begrenzt. Weitere Landschaften sind Mugello, Val di Chiana (Chianatal), das Lunigiana und das Casentino.
Toskana - Geografie
Die Toskana erstreckt sich über eine Fläche von rund 23.000 km² und hat 3,61 Millionen Einwohner. Florenz ist die Hauptstadt der Toskana und liegt im Norden der Region. Weitere wichtige Städte sind Arezzo, Pisa, Siena, Grosseto, Prato und Lucca. Hauptfluss ist der Arno.
Die Toskana ist bekannt für ihre hügelige Landschaft, die sich besonders durch die vielen Pinien, Säulenzypressen, Olivenbäume und Weinreben auszeichnet.
Ihr höchster Berg ist der Monte Prado (2054 m). Die Toskana besitzt Waldgebiete von einer Million Hektar Fläche. In ihrem Süden finden Naturliebhaber ein großes Naturschutzgebiet, den Parco dell’Uccellina, mit außergewöhnlich seltener Flora und Fauna.
Idrosee
Der Idrosee (ital.: Lago d’Idro oder Erídio) ist ein oberitalienischer Alpensee. Das Tal gehört zu den Tälern der Judikarien (ital. Valli Giudicarie) und liegt westlich des Gardasees.
Der 11 km² große, 10 km lange und (vor der Rocca d’Anfo) 122 m tiefe See liegt in 368 m über NN. Der natürliche Stausee, als eiszeitliches Produkt, wird von den Flüssen Chiese und Caffaro gespeist. Der Chiese verlässt den See bei Pieve Vecchia. Bei höchstem Wasserstand beträgt die Wassermenge des Sees fast 600 Mio. m³.
Der Nutzen des Sees liegt u.a. im Fischfang, der schon seit Urzeiten hier betrieben wird, sowie als Bewässerungsreserve der Gebiete Brescia und Mantua. Der Bergsee ist fast ebenso warm wie der Gardasee und bringt es im Sommer auf 25 °C. An seinem Ufer liegt die Großgemeinde Idro.
Im Jahr 1961 wurde am Idrosee der erste Campingplatz von AZUR Camping eröffnet.
Iseosee
Der Iseosee (italienisch Lago d’Iseo oder Sebino) ist der viertgrößte der oberitalienischen Seen. Er liegt in den lombardischen Provinzen Brescia und Bergamo.
Der See befindet sich etwa 20 km nordwestlich von Brescia. Das Seebecken wurde von den Gletschern der Valcamonica ausgehöhlt. Der 65,3 km² große See liegt auf einer Höhe von 181 m s.l.m., ist 25 km lang und maximal 251 m tief. Gespeist wird der See vom Fluss Oglio. Mittelpunkt des Sees bildet die größte Insel in einem italienischen Binnengewässer, Monte Isola („Inselberg“). Zwei kleinere Inseln, Isola di Loreto und Isola di S. Paolo, befinden sich in Privatbesitz der Waffenherstellerdynastie Beretta.
Man kann den See trotz vieler ins Wasser reichender Felswände komplett umfahren. Die Straße ist an vielen Stellen aus dem Felsen gehauen. Die spektakuläre Szenerie ist in Tom Tykwers Thriller The International zu sehen.
Am See liegen die Orte Lovere, Pisogne, Sulzano, Iseo und Sarnico. Günstige Fallwinde machen den See zu einem Segelsportparadies. An den wenigen Badestränden hat sich eine gute Tourismusinfrastruktur gebildet. Dennoch ist der Iseosee im Gegensatz zum Comer See oder Gardasee noch weitgehend unbekannt geblieben.
Unmittelbar südlich des Sees beginnt das Weinanbaugebiet Franciacorta.
Idro-See
Zwischen Gardasee und Iseosee finden sie auf der Landkarte den Idrosee.
Der Chiese, ein Fluss, strömt von Norden nach Süden.
Der italienische Idrosee, verbogen zwischen den Ausläufern der Dolomiten, gleicht nur einem Tropfen auf der Karte. In Wirklichheit ist dieser See doch recht groß! Es hat den Eindruck, daß die grünbewaldeten Berge immer noch auf die ersten Besucher warten, doch dem ist nicht so. Höhe 368 m.
Gemessen an den vielen Campingplätzen, Hotels und Bungalowparkes die es gibt, haben viele Leute diese schöne Landschaft bereits entdeckt.



