Der Ätna - Vulkan in Italien

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 10:41:00 GMT

Der Ätna ist mit 3.343 m (1985) einer der größten, tätigen Vulkane der Welt, der größte und höchste Europas; er erhebt sich kegelförmig an der Ostküste von Sizilien. Von in 1.915 m Höhe gelegenen Schutzhaus Sapienza führt eine Seilbahn bis auf ca. 2.600 m Höhe. Von dort aus kann man sich mit Allradfahrzeugen zum Kraterrand fahren lassen (hin und retour ca. zweieinhalb Stunden). Die Fahrt führt entlang des 1971 zerstörten zweiten Seilbahnabschnittes und dem zerstörten Observatorium vorbei.

2006 regte sich erneut der Ätna (Etna) auf Sizilien. Seit dem 14. Juli 2006 wurden 24 “explosive Ereignisse” gezählt.

Vulkane in Italien

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 10:39:00 GMT

Der Stromboli ist eine Vulkaninsel der Eolischen Inseln, die sich im westlichen Mittelmeer nördlich von Sizilien befinden. Seit Ende März 2003 ist der Stromboli wieder aktiver. Er schleudert Asche und Staub einige Hundert Meter in die Höhe und auf einigen Flanken strömte Lava talwärts.

Für den Vesuv im Golf von Neapel, Kampanien, finden Sie unter www.vesuvioinrete.it Informationen. Der Vesuv ist zwar im Moment “ruhig”, aber Vulkanologen warnen: käme es zu einem Ausbruch, wären mehr als zwei Millionen Menschen davon betroffen. Denn trotz aller Warnungen bauen die Menschen die Hänge des Vesuvs hinauf ihre Häuser. Achselzucken, was soll’s, meinen die Bewohner

Vulkanismus in Italien

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 10:31:00 GMT

Italien ist auch ein Land der Vulkane und Erdbeben.

Große Teile befinden sich an einer sensiblen Nahtstelle der Erdkugel. Das heißt, hier bewegen sich Erdkrustenteilen, hier gibt es Brüche und überall dort, wo diese Plattenteilen in Bewegung sind oder sich aneinander reiben, tritt Vulkanismus verstärkt auf.

Vulkane sind die eine Erscheinung, Thermalquellen wie in Abano, Montegrotto oder Montecatini Terme eine andere.

Weitaus unbekannter aber als die “über der Erde” befindlichen Vulkane sind die “Vulkane im Meer”, also unter Wasser.

Vespa

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 10:18:00 GMT

Es herrschte noch Chaos kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Überzeugung, mit der Vespa eine Lücke bei den vorhandenen Transportmöglichkeiten zu schließen, begannen die Brüder Enrico und Armando Piaggio im April 1946 mit der Erzeugung des mittlerweilen legendären Vespa-Rollers.

Die erste Vespa, das italienische Wort für Wespe, gab es mit 98 cm³, 1948 folgte ein Modell mit 125 cm³ und 1955 eines mit 150 cm³. Der Millionste Roller verließ schon 10 Jahre später, 1956, das Fließband in Pontedera in der Toscana. Dort rollten täglich 500 Vespa und 50 Ape vom Band.

Monte dei Paschi di Siena - älteste Bank der Welt

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 10:15:00 GMT

am 4. März 1472 wurde die älteste, noch heute existierende Bank der Welt aus der Taufe gehoben: die Monte dei Paschi (Bank der Hirten) in Siena; übrigens, vielen der heute noch üblichen Begriffe oder Grundlagen in Bank und Buchhaltung fanden ihre Ursprünge in der Toskana: die doppelte Buchhaltung (Prato, Francesco Datini), und Worte wie “Kontokorrent”, “Konto”, “Saldo”, “Girokonto” usw. stammen aus dem Italienischen.

Ostern im Veneto - Pasqua

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 10:08:00 GMT

Nun, Ostern in Italien hat nichts mit Ostern in Österreich oder Deutschland zu tun. Die einzige Gemeinsamkeit besteht darin, dass es hier und dort das wichtigste christliche Fest im Kirchenjahr darstellt. Damit hat es sich aber auch schon.

In Italien schenkt man sich (riesen-)große Schokoladeeier, verziert mit bunten Schleifen, verpackt in glitzerndes Papier und gefüllt mit allerlei Überraschungen. Am Ostersonntag gibt es einen Hefeteigkuchen, die Colomba Pasquale (“Ostertaube”). Der Ostermontag ist dann traditionell dem Familienausflug, dem Pasquetta gewidmet.

Mit auf den Ausflug wird die Torta di Pasquetta, auch Torta Pasqualina genannt mitgenommen. Ist aber keine Torte, sondern ein Kuchen aus Spinat, gekochten Eiern, Blätterteig und Ricotta. Wehe dem Mitteleuropäer, der sich unter Millionen italienischer Ausflügler in Ristoranti, am Meer oder in den Städten nicht wohlfühlt! Der hat dann die falsche Reisezeit nach Italien gewählt.

Oper in Venezia - Venedig

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 09:38:00 GMT

In Venedig, wo es gleich mehrere Theater im 17. Jahrhundert gab, buhlten die Impressario dieser Häuser um die feine venezianische Oberschicht, der “nobili”, die etwa mit 3.500 Personen einen nur geringen Anteil der rund 150.000 Einwohner der Lagunenstadt ausmachten.

So füllte denn das Bürgertum stehend die Parterreräume, während die Patrizier auf den Rängen Platz nahmen (und nicht selten war deren Liebensgeplänkel denen wichtiger und lautstarker als die Vorgänge auf der Bühne). Während das gemeine Volk lachte, Kaffee trank und stritt, warf die Gesellschaft in den Logen Tomaten und faule Eier auf das rumorende Volk, nicht selten auch wurde es mit Spucke überhäuft.

Geblieben von jener Zeit sind viele Opern- und Theaterhäuser, die noch heute von jenem Glanz zeugen, mit dem sie einst die Augen von ganz Europa auf sich gezogen hatten.

Das Podelta

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 08:22:00 GMT

Das Podelta bietet seinen Besuchern eine bezaubernde Landschaft, die reich an Natur, Geschichte, Tradition, Kultur und Kunst ist.

Die Habitats des Deltas sind sehr vielseitig. Das Land mit seinen alten Flussbetten, die fossilen Dünen, die Dämme, das Vorland, die Fischfanggebiete, die Lagune, die Buchten und die Sandbänke sind faszinierend unterschiedlich.

Das Delta des Po: Geschmäcker aus dem Wasser und aus der Erde

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 08:15:00 GMT

Die Küche und die Produkte des Delta del Po sind einfach und essentiell.

Es gehören u.A. Reis, Flussfisch usw. dazu. Dieses Gebiet hat versucht, sich bestmöglich zu verwalten, nach dem die Launen des Delta eine gute Verwaltung jahrelang erschwert haben. Allerdings hat selbiger Fluss über die Jahre das Territorium fruchtbar gemacht und somit die Qualität seiner Produkte erhöht, zu denen vor Allem der bekannte Reis als auch Nischenprodukte wie Knoblauch oder die amerikanische Kartoffel zählen.

Letzlich kann man nicht in das Deltagebiet kommen und auf den Genuss von Fisch verzichten…von Miesmuscheln und Muscheln bis zum Aal ist allles vorhanden. In sämtlichen einheimischen Trattorias und Restaurants werden die traditionellen Fischspezialitäten frisch zubereitet.

Küche in Venetien (Veneto)

Posted by Franz Mon, 17 May 2010 09:23:00 GMT

Vier Grundelemente beherrschen die venetische Ernährung: Polenta, Reis, Bohnen und baccalà (Klippfisch). Auf diesen Angelpunkten entwickelt sich eine Geschmacksbandbreite, die ihre Auswahl in der Produktion der regionalen Landwirtschaft und Viehzucht und in der Verarbeitung der Produkte trifft. In Anbetracht der Geschichte dieses Landstrichs wundert man sich nicht, dass die vier Hauptpfeiler allesamt importiert wurden. Das Maismehl, angekommen im 16. Jh., wurde von der Serenissima (Republik Venedig) trotz des allgemeinen Misstrauens der Bauern gegenüber jedweder Neuheit (die Lombarden überwanden sich erst nach der von Manzoni beschriebenen Pest des Jahres 1630 und der auf sie folgenden Hungersnot zum Maisanbau!) aufgezwungen. Die Ankunft der Bohnen fällt in den gleichen Zeitraum. Der Reis, der infolge des venezianischen Handels mit dem Orient aus der arabischen Welt gekommen war, wurde ab der ersten Hälfte des 16. Jh. in den weiten Ebenen von Roverchiara und Palù im Gebiet des Veronese angebaut.

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