Giuseppe Verdi

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 10:03:00 GMT

Giuseppe Verdi kam am 10. Oktober 1813 als Sohn eines zwar einfachen, aber Musik liebenden Händlers in dem kleinen Ort Roncole, nordwestlich von Parma, Emilia Romagna, zur Welt.

In Busseto, einem ebenfalls kleinem Ort in der Nähe von Roncole, lebte Antonio Barezzi. Dieser wurde Freund und Gönner von Verdi, schickte ihn 1832 nach Mailand, wo Verdi allerdings die Aufnahme am Konservatorium verweigert wurde. Er nahm Privatstunden bei Vincente Lavigna, einem Cembalisten an der Scala. Er war dann von 1836 bis 1839 auch Kapellmeister in Busseto.

Seine erste Frau Margherita Barezzi starb schon mit 26 Jahren, ebenso seine beide Kleinkinder. Er heiratet dann wieder - die Opernsängerin Giuseppina Strepponi, mit der er im Ort Sant’Agata (zwischen Roncole und Busseto) bis zu seinem Tod lebte. Giuseppe Verdi starb während einer Reise am 27. Jänner 1901 in Mailand.

Oper im Veneto - Venetien

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 09:33:00 GMT

Die Oper, die in Italien etwa Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden war, fand zunächst ihr Zuhause in Opernhäusern, die vom Adel errichtet und diesem vorbehalten waren. Theater gab es schon vorher, denken wir an das Teatro Olimipico von Vicenza, das 1580 entstand und als erste Bühne (der Welt?) über ein perspektivisches Bühnenbild verfügte.

Lambrusco

Posted by Franz Tue, 18 May 2010 09:30:00 GMT

War der Lambrusco hierzulande als klebrig-süßes Getränk mit Kohlensäure bekannt, so muss man seine Ansichten über diesen Wein schnell korrigieren, wenn man in der Emilia Romagna einen guten, inländischen Tropfen davon kostet.

Schon im Mittelalter war diese Rebsorte (genauso wie beim Prosecco wird auch der Lambrusco von einer gleichnamigen Traubensorte gekeltert) bekannt und beliebt. Heute wird diese Traube reinsortig, aber auch Sortenvermischt, in der Provinz Reggio zu weißen, roten und „rosato„ Lambrusco gekeltert.

Der bei uns bekannteste Lambrusco ist der „Lambrusco di Sorbara“. Von Ausnahmen abgesehen muss man diesen Wein jung trinken, denn er verträgt keine lange Lagerung. Und wenn Sie dann zu jungem Parmesan, über den ein paar Tropfen Balsamico geträufelt wurden, noch ein Glas Lambrusco trinken, werden Sie sicher nicht so schnell wieder die Emilia Romagna verlassen!