Badia Calavena
Sichere Daten über die Gemeinde gibt es seit 1040. 1068 entsteht das Kloster Santi Pietro e Vito; 1178 wird der neue Sitz an den Berghang verlegt.
Der Ortsname stammt von der Abtei. Nach 1400 geht die Gemeinde von der Signora von Verona an die Republik von Venedig über und vereint sich mit den Kommunen der Monti Lessini.
1707 wird sie zum Zentrum des “Bergdistrikts” (“Distretto della montagna”)
Zwischen Padua und Verona
Die Geschichte dieser Region ist geprägt von Handwerkskünsten, Zünften, Schutzheiligen und alljährlich wiederkehrenden Festtags-und Tafelfreuden, die auch einen charakteristischen Gefallen an Formen und Materialen darstellen, oft konkreter Ausdruck von Einfallsreichtum und künstlerischem Geschick.
VENETO: Dörfer und Burgen zwischen Padua und Verona
Wenn man jene grüne Landschaft des Veneto betrachtet, die von den Hügeln um Soave in die Ebene übergeht, dann weiter nach Cologna Veneta und Bevilacqua zieht, die dann in der Nähe von Montagnana und Este dem antiken Flusslauf der Etsch folgt, um schließlich bei Monselice die gewundenen Hügellinien zu zeichnen, so hat sie die Form eines Lächelns.
Es ist ein Gebiet, das sich seiner Schönheit bewusst ist und das in ein dichtes Netz von Burgen, Villen und Klöstern eingebettet ist; reich an Orten, die auf eine antike Geschichte zurückblicken können.
Schon in der Vorgeschichte lebten hier Menschen, in der Zeit der Römer verwuchsen sie dann fest mit dem Land und bis heute wurde das Gebiet niemals von den Menschen aufgegeben.
Die Gastfreundschaft dieser Dörfer und Städte hat eine Tradition, die im Boden selbst verwurzelt ist.
Es ist die Straße der Burgen.



