Der Ätna - Vulkan in Italien
Der Ätna ist mit 3.343 m (1985) einer der größten, tätigen Vulkane der Welt, der größte und höchste Europas; er erhebt sich kegelförmig an der Ostküste von Sizilien. Von in 1.915 m Höhe gelegenen Schutzhaus Sapienza führt eine Seilbahn bis auf ca. 2.600 m Höhe. Von dort aus kann man sich mit Allradfahrzeugen zum Kraterrand fahren lassen (hin und retour ca. zweieinhalb Stunden). Die Fahrt führt entlang des 1971 zerstörten zweiten Seilbahnabschnittes und dem zerstörten Observatorium vorbei.
2006 regte sich erneut der Ätna (Etna) auf Sizilien. Seit dem 14. Juli 2006 wurden 24 “explosive Ereignisse” gezählt.
Vulkanismus in Italien
Italien ist auch ein Land der Vulkane und Erdbeben.
Große Teile befinden sich an einer sensiblen Nahtstelle der Erdkugel. Das heißt, hier bewegen sich Erdkrustenteilen, hier gibt es Brüche und überall dort, wo diese Plattenteilen in Bewegung sind oder sich aneinander reiben, tritt Vulkanismus verstärkt auf.
Vulkane sind die eine Erscheinung, Thermalquellen wie in Abano, Montegrotto oder Montecatini Terme eine andere.
Weitaus unbekannter aber als die “über der Erde” befindlichen Vulkane sind die “Vulkane im Meer”, also unter Wasser.
Ostern im Veneto - Pasqua
Nun, Ostern in Italien hat nichts mit Ostern in Österreich oder Deutschland zu tun. Die einzige Gemeinsamkeit besteht darin, dass es hier und dort das wichtigste christliche Fest im Kirchenjahr darstellt. Damit hat es sich aber auch schon.
In Italien schenkt man sich (riesen-)große Schokoladeeier, verziert mit bunten Schleifen, verpackt in glitzerndes Papier und gefüllt mit allerlei Überraschungen. Am Ostersonntag gibt es einen Hefeteigkuchen, die Colomba Pasquale (“Ostertaube”). Der Ostermontag ist dann traditionell dem Familienausflug, dem Pasquetta gewidmet.
Mit auf den Ausflug wird die Torta di Pasquetta, auch Torta Pasqualina genannt mitgenommen. Ist aber keine Torte, sondern ein Kuchen aus Spinat, gekochten Eiern, Blätterteig und Ricotta. Wehe dem Mitteleuropäer, der sich unter Millionen italienischer Ausflügler in Ristoranti, am Meer oder in den Städten nicht wohlfühlt! Der hat dann die falsche Reisezeit nach Italien gewählt.
Oper in Venezia - Venedig
In Venedig, wo es gleich mehrere Theater im 17. Jahrhundert gab, buhlten die Impressario dieser Häuser um die feine venezianische Oberschicht, der “nobili”, die etwa mit 3.500 Personen einen nur geringen Anteil der rund 150.000 Einwohner der Lagunenstadt ausmachten.
So füllte denn das Bürgertum stehend die Parterreräume, während die Patrizier auf den Rängen Platz nahmen (und nicht selten war deren Liebensgeplänkel denen wichtiger und lautstarker als die Vorgänge auf der Bühne). Während das gemeine Volk lachte, Kaffee trank und stritt, warf die Gesellschaft in den Logen Tomaten und faule Eier auf das rumorende Volk, nicht selten auch wurde es mit Spucke überhäuft.
Geblieben von jener Zeit sind viele Opern- und Theaterhäuser, die noch heute von jenem Glanz zeugen, mit dem sie einst die Augen von ganz Europa auf sich gezogen hatten.
Das Podelta
Das Podelta bietet seinen Besuchern eine bezaubernde Landschaft, die reich an Natur, Geschichte, Tradition, Kultur und Kunst ist.
Die Habitats des Deltas sind sehr vielseitig. Das Land mit seinen alten Flussbetten, die fossilen Dünen, die Dämme, das Vorland, die Fischfanggebiete, die Lagune, die Buchten und die Sandbänke sind faszinierend unterschiedlich.
Das Delta des Po: Geschmäcker aus dem Wasser und aus der Erde
Die Küche und die Produkte des Delta del Po sind einfach und essentiell.
Es gehören u.A. Reis, Flussfisch usw. dazu. Dieses Gebiet hat versucht, sich bestmöglich zu verwalten, nach dem die Launen des Delta eine gute Verwaltung jahrelang erschwert haben. Allerdings hat selbiger Fluss über die Jahre das Territorium fruchtbar gemacht und somit die Qualität seiner Produkte erhöht, zu denen vor Allem der bekannte Reis als auch Nischenprodukte wie Knoblauch oder die amerikanische Kartoffel zählen.
Letzlich kann man nicht in das Deltagebiet kommen und auf den Genuss von Fisch verzichten…von Miesmuscheln und Muscheln bis zum Aal ist allles vorhanden. In sämtlichen einheimischen Trattorias und Restaurants werden die traditionellen Fischspezialitäten frisch zubereitet.
Natürliche Lebensmittel aus dem Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige)
Die Region Trentino hat als Grenzgebiet zwischen dem Mittelmeerraum und den Alpen sehr unterschiedliche Landschaften und Klimaverhältnisse. Dadurch ist sie einzigartig unter den Regionen Italiens. Hier verbindet und verflechtet sich die Kultur des Olivengartens mit der Kultur der Almweide. Das Gebiet ist reich an Gletschern und Wasserläufen, an Wäldern und Wiesen, aber auch an wärmeren mediterranen Gegenden, in denen eine Vielfalt von Produkten angeboten wird. Es ist eine natürliche Landschaft, in der grosser Wert auf Naturschutz gelegt wird. Deshalb sind die Produkte aus dem Trentino wie der Wein, der Käse, der Honig, das Obst, das Gemüse, um nur einige zu nennen,. von hervorragender Qualität. Neben der Landschaft, in der die Produkte erzeugt werden, tragen auch die Sorgfalt und Liebe mit der die Landwirte und Viehzüchter sie pflegen und kultivieren entscheidend zu dieser Qualität bei.
Gardasee - Geschichte
Uralte Wegstrecken, die Sammler und Jäger genauso nutzten wie später Heere und Kaufleute, verlaufen durch das Gardaseegebiet. Die alpinen Täler weisen zwar ältere Besiedlungsspuren auf, doch im engeren Gardaseegebiet sind Pfahlbautenfunde, die auf Seebewohner schließen lassen, erst um das Jahr 2.000 v. Chr. nachweisbar. Zwischen 1.500 und 2.000 v.Chr. entwickelte sich im Raum Desenzano und Lonato ein Kulturraum, in dem Handel über die Wasser-und Landwege betrieben wurde. Um 1.000 v.Chr. besiedelten die Ligurer den Westteil Oberitaliens, während sich im Osten die Veneter niederließen.
Das Podelta
Eine verträumte und außergewöhnliche Landschaft, die stets neue und originelle Perspektiven bietet. Ein Universum, das aus dem Kampf zwischen Meer, Fluss und Erde hervorging, in dem die Natur noch wild ist und eine irreale Stille vorherrscht.
Eine Vogelschar erhebt sich im Tiefflug, während ein leichter Nebel die Grenzen zwischen Erde und Himmel verschwimmen lässt. Die Wolken tanzen unermüdlich: zerbrechlich beim Sonnenaufgang, abends bedrohlich. Auch dies ist das Podelta - die Landschaft, die wir auf der Staatstraße Romea, die Verkehrsader zwischen Chioggia und Ravenna, erblicken.
Eine immense Weite von über 700 Quadratkilometern, das größte Feuchtgebiet Europas und des Mittelmeerraums, das seit 1996 als Regionalpark unter Naturschutz steht. Ein Spiel der Nuancen, Lichtpinselstriche, des morgendlichen Nebels und eines vom Sonnenuntergang erhitzten Himmels.



