Idrosee
Der Idrosee (ital.: Lago d’Idro oder Erídio) ist ein oberitalienischer Alpensee. Das Tal gehört zu den Tälern der Judikarien (ital. Valli Giudicarie) und liegt westlich des Gardasees.
Der 11 km² große, 10 km lange und (vor der Rocca d’Anfo) 122 m tiefe See liegt in 368 m über NN. Der natürliche Stausee, als eiszeitliches Produkt, wird von den Flüssen Chiese und Caffaro gespeist. Der Chiese verlässt den See bei Pieve Vecchia. Bei höchstem Wasserstand beträgt die Wassermenge des Sees fast 600 Mio. m³.
Der Nutzen des Sees liegt u.a. im Fischfang, der schon seit Urzeiten hier betrieben wird, sowie als Bewässerungsreserve der Gebiete Brescia und Mantua. Der Bergsee ist fast ebenso warm wie der Gardasee und bringt es im Sommer auf 25 °C. An seinem Ufer liegt die Großgemeinde Idro.
Im Jahr 1961 wurde am Idrosee der erste Campingplatz von AZUR Camping eröffnet.
Iseosee
Der Iseosee (italienisch Lago d’Iseo oder Sebino) ist der viertgrößte der oberitalienischen Seen. Er liegt in den lombardischen Provinzen Brescia und Bergamo.
Der See befindet sich etwa 20 km nordwestlich von Brescia. Das Seebecken wurde von den Gletschern der Valcamonica ausgehöhlt. Der 65,3 km² große See liegt auf einer Höhe von 181 m s.l.m., ist 25 km lang und maximal 251 m tief. Gespeist wird der See vom Fluss Oglio. Mittelpunkt des Sees bildet die größte Insel in einem italienischen Binnengewässer, Monte Isola („Inselberg“). Zwei kleinere Inseln, Isola di Loreto und Isola di S. Paolo, befinden sich in Privatbesitz der Waffenherstellerdynastie Beretta.
Man kann den See trotz vieler ins Wasser reichender Felswände komplett umfahren. Die Straße ist an vielen Stellen aus dem Felsen gehauen. Die spektakuläre Szenerie ist in Tom Tykwers Thriller The International zu sehen.
Am See liegen die Orte Lovere, Pisogne, Sulzano, Iseo und Sarnico. Günstige Fallwinde machen den See zu einem Segelsportparadies. An den wenigen Badestränden hat sich eine gute Tourismusinfrastruktur gebildet. Dennoch ist der Iseosee im Gegensatz zum Comer See oder Gardasee noch weitgehend unbekannt geblieben.
Unmittelbar südlich des Sees beginnt das Weinanbaugebiet Franciacorta.
Idro-See
Zwischen Gardasee und Iseosee finden sie auf der Landkarte den Idrosee.
Der Chiese, ein Fluss, strömt von Norden nach Süden.
Der italienische Idrosee, verbogen zwischen den Ausläufern der Dolomiten, gleicht nur einem Tropfen auf der Karte. In Wirklichheit ist dieser See doch recht groß! Es hat den Eindruck, daß die grünbewaldeten Berge immer noch auf die ersten Besucher warten, doch dem ist nicht so. Höhe 368 m.
Gemessen an den vielen Campingplätzen, Hotels und Bungalowparkes die es gibt, haben viele Leute diese schöne Landschaft bereits entdeckt.
Tremosine, Tennis im Paradies
Tremosine ist eins der bevorzugten Ziele der Tennisspieler aus ganz Europa, die hier ein Stückchen Paradies entdeckt haben. Die Tennisanlagen sind das Schmuckstück dieser natürlichen Terrasse des Gardasees. Jedes Hotel hat neben dem Swimmingpool mehrere Tennisplätze. Tremosine gehört zu den europäischen Gemeinden mit der höchsten Anzahl an Tennisplätzen pro Einwohner.
Altissimo
Der Altissimo thront 2079 Meter hoch über Torbole am Gardasee und ist ein Teil des Monte Baldo. Die Auffahrt auf den Monte Altissimo ist lang. Gut vier Stunden zieht sich die Mountainbike Tour bergauf, meist über Asphalt. Es geht natürlich auch gemütlicher: Die Bahn bringt Downhill Fans von Malcesine mühelos in gut 20 Minuten auf den Gipfel des Monte Baldo.
MTB Touren am Gardasee
Der Gardasee bietet für Mountainbiker eine Vielzahl unterschiedlicher MTB Reviere an. Von der Spritztour um Torbole bis zu langen Touren am Tremalzo oder den Altissimo hinauf ist einiges geboten.
Zwar bietet auch der Süden, speziell um Bardolino, einige tolle Mountainbike Touren - die wichtigsten MTB Reviere am Gardasee sind aber sicherlich eher im Norden zu finden.
Von Limone, Riva, Torbole oder Malcesine aus sind die Gebiete am Tremalzo, überm Ledrosee, in Richtung Arco, der Altissimo und das Pasubio Mountainbike Revier recht gut zu erreichen und bieten eine Fülle von Mountainbike Touren für jeden Geschmack.
Hier finden Downhiller, Freerider, Alpencrosser, CC Fahrer und ganz normale Mountainbiker ihre maßgeschneiderte Tour und Abends begegnet man sich auf der Fahrt zur Eisdiele zwischen Torbole und Riva.
Mountainbike am Gardasee
Der nördliche Gardasee ist eines der Top Mountainbike Reviere in Europa. Das milde Klima am Gardasee, die umliegenden Berge und der frühe Beginn der Mountainbike Saison machen den Lago di Garda zwischen Limone und Torbole zu einem der besten Mountainbike Ziele in Mitteleuropa.
Limone
Erste Assoziation beim Hören des Ortsnamens ist bei den meisten die saure, grüngelbe Zitrone. Und tatsächlich wird man an allen Ecken der romantischen Altstadt von der Zitrusfrucht verfolgt, die einem von diversen Souvenirs, T-Shirts und Badetüchern entgegenleuchten. Zwar hat der Ortsname gar nichts mit der Frucht zu tun, sondern geht auf das lateinische limes (Grenze) zurück, aber das sonnengelbe Zitronen-Image lässt sich eben hervorragend vermarkten.
Limone sul Garda
Limone hatte früher zwar die ausgedehntesten Zitronenhaine der gesamten Gardaseeregion, doch seinen ausgezeichneten Ruf hat der Ort nicht den Früchten zu verdanken, sondern vielmehr seiner pittoresken Altstadt und der einzigartigen Lage am See.
Torbole - die windige Ecke am Gardasee
Torbole, an der engen Nordspitze des Gardasees gelegen, ist ein ehemaliges Fischerdort und hat auch jetzt nur ca. 1.000 Einwohner. Bekannt und ausserordentlich beliebt ist Torbole hauptsächlich bei Surfern. Die zuverlässigen kräftigen Winde des Gardasees haben diesen Ort zu einem Surferparadies werden lassen, und deshalb ist man hier hauptsächlich auf seine sportlichen Gäste eingestellt.
Hier ist ein ganzer Strandabschnitt nur für Surfer reserviert. In Surfcentern und den meisten Hotels und Campingplätzen kann man sich Surfbretter leihen, wenn man kein eigenes Surfbrett besitzt.
Torbole ist aber auch für Mountainbiker und Kletterer attraktiv. Von hier aus kommt man nach Nago, das etwas höher am Berg zwischen Weinbergen liegt. Hier führt eine serpentinreiche Strasse, die Strada del Monte Baldo, auf den gleichnamigen Berg hinauf. Blickt man hinunter, sieht man Gletscherköpfe aus der Eiszeit, die Marmitte dei Giganti. Deren Steilwände sowie der Kletterfelsen Palestra di Roccia sind ein bevorzugtes Ziel der Kletter-Begeisterten.



